Sind in der Corona-Krise meine Vielfliegermeilen in Gefahr?

Sind in der Corona-Krise meine Vielfliegermeilen in Gefahr?

Gerade in den aktuell noch stürmischen Zeiten sehen manche ihre hart verdienten Vielfliegermeilen in Gefahr. Denn in den letzten 12 Monate wurde die Reisebranche auf den Kopf gestellt. Das hat damit auch bei dem ein oder anderen Zweifel aufkommen lassen. Also ob sich das Sammeln überhaupt noch lohnt. Denn die Einlösemöglichkeiten über einen Freiflug in der Business oder First Class sind derzeit immer noch aufgrund der bestehenden Reisebeschränkungen (kein Reiseverbot!) eingeschränkt.

Wie an der Börse auch, versuchen Menschen ihre Aktien vor oder meist während dem Kursrutsch zu verkaufen, um den Schaden zu begrenzen. So könnte es auch mit den Vielfliegermeilen und Punkten passieren. Menschen die nicht ins System vertrauen, könnten so auf den Gedanken kommen, ihre wertvollen Meilen und Punkte noch zu Geld zu machen. Welche Möglichkeiten es für deine Vielfliegermeilen am Beispiel von Miles & More machen gibt, kannst du dir in der folgenden Podcastfolge genauer anhören.

Die Gefahr für deine Vielfliegermeilen

Natürlich besteht gerade in Krisen-Zeiten grundsätzlich die Gefahr, dass eine Airline in die Insolvenz rutschen kann und damit verbunden auch früher oder später deren Vielfliegerprogramm. Bestes Beispiel hierfür ist Air Berlin. Sollte der unwahrscheinliche Fall mal auftreten, läuft man Gefahr die Vielfliegermeilen zu verlieren. Selbst wenn dafür schon nicht-abgeflogene Tickets mit dieser Airline gebucht wurden. Doch wie real ist diese Gefahr wirklich?

Für mein Empfinden ist jedoch die Wahrscheinlichkeit dafür deutlich niedriger als man anhand von Medienberichten vermuten könnte. Es gibt letztendlich zwei Möglichkeiten, entweder aussitzen mit dem Glauben an Besserung oder in den Ausverkauf gehen. Ich persönlich tendiere dazu, das Vertrauen ins System zu haben und abzuwarten, bis die Normalität wieder einkehrt. Das dies unweigerlich irgendwann passiert, zeigt die Vergangenheit an den Börsen. Es gibt immer Auf und Ab’s, und nach jedem Abschwung kommt eben auch wieder ein Aufschwung.

Airlines werden dem kritischen System zugeordnet, dass nicht nur aufgrund der hohen Mitarbeiterzahl als schützenswert gilt und damit auf Staatshilfen hoffen kann. Dies hat sich ja bereits letztes Jahr bei vielen Fluggesellschaften weltweit gezeigt. Und es ist aus meiner Sicht auch davon auszugehen, dass bei Bedarf auch weitere Mittel in betroffene Airlines gesteckt werden, um diese vor der Insolvenz zu schützen.

Der Ausweg?

Wenn du das nicht ganz so entspannt siehst wie ich, dann gibt es verschiedene Möglichkeiten die Meilen loszuwerden (siehe obige Podcastfolge). Aber wie gesagt, aus meiner Sicht wäre das übertrieben und du wirst nicht mehr den vollen Wert erhalten, den deine Meilen richtig eingesetzt wert wären. Hier musst du dir also persönlich die Frage stellen, gehe ich auf Nummer sicher oder gehe ich das vergleichsweise geringe Risiko ein, weiter an den Meilen festzuhalten.

Und übrigens, gerade in der aktuellen Zeit, wo tendenziell deutlich weniger geflogen wird, so lassen sich weiterhin viele Meilen und Punkte bequem am Boden sammeln. Damit kannst du dein Meilenkonto weiter aufzubauen und damit gut vorbereitet in die Nach-Corona-Zeit starten. Denn die wird unweigerlich irgendwann kommen. Wenn du noch mehr Meilen in dein Meilenkonto bekommen möchtest, dann schaue dir diese Abkürzung genauer an.

Wie siehst du das? Sind deine Vielfliegermeilen in Gefahr? Lass mich gerne an deinen Gedanken teilhaben und kontaktiere mich am einfachsten per Instagram. Sollte ich interessante Fakten vergessen haben, bin ich natürlich gerne bereit diese auch hier im Artikel entsprechend zu ergänzen.

Dominik

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