Das 1×1 von Hotelbonusprogrammen

Das 1×1 von Hotelbonusprogrammen

Kundenbindungsprogramme erfreuen sich seit jeher einer starken Beliebtheit und dazu zählen neben Vielfliegerprogrammen auch eine Vielzahl von Hotelbonusprogrammen. Das wohl bekannteste deutsche Bonusprogramm ist Payback, aber dazu ein anderes mal mehr. Eins haben diese Loyalitätsprogramme gemeinsam, so möchten sie die Loyalität der Kunden belohnen und diese auch weiterhin an sich binden. Ebenso können solche Programme als großartiges Marketing-Instrument genutzt werden. So stehen doch sämtliche Nutzerdaten zur Verfügung, woraus Rückschlüsse über das Buchungsverhalten seiner Nutzer gewonnen werden können.

Und diese Belohnung wird indirekt über Rabatte gewährt, die in Form von Punkten ausbezahlt wird. Dieser Rabatt reicht von 1% bis in den hohen zweistelligen Bereich, je nachdem ob vielfache Punkte mit kombinierten Sonderaktionen erworben werden und auch wofür diese Punkte eingesetzt werden. Bei geschickter Einlösung im Luxussegment kann sogar eine Ersparnis von über 50% erzielt werden.

Doch wie kommt diese Ersparnis überhaupt zustande?

Im Grunde ganz einfach, denn die über den Umsatz gesammelten Punkte, können gegen Prämien eingelöst werden. Bei Hotelbonusprogrammen sind das eben Hotelzimmer-Prämien, also kostenlose Freinächte. Und diese Freinächte sind in unterschiedlichen Hotels buchbar. In günstigen sowie sehr teuren Hotels.

Hotelbonusprogramme sind eigene Kundenbindungsprogramme von großen Hotelketten. Sicherlich gibt es auch Ausnahmen, doch lohnen sich die Aufwände meist nur für die großen Player auf dem Markt. Dazu gehören beispielsweise die Hilton-Hotelkette, Radisson, Marriott, Hyatt und IHG, mit jeweils tausenden von Hotels.

kostenlose Hotelzimmer mittels Hotelbonusprogrammen
Mit Punkten aus Hotelbonusprogrammen zur Freinacht

Wie genau lassen sich solche Punkte aus Hotelbonusprogrammen nun sammeln?

Die Vergabe der Punkte erfolgt meist umsatzbasiert, was bedeutet, dass du für eine Hotelzimmer-Buchung die Ausgaben entsprechend in Form von Punkten vergütet wird. Beispielsweise pro Euro Umsatz erhältst du 10 Punkte. Bei einem fiktiv gebuchten Hotelzimmer von 200 Euro pro Nacht, wären das 2.000 Punkte.

Mit meist regelmäßigen Promotion-Aktionen lässt sich dieser Punktewert über zusätzliche Bonuspunkte vervielfachen. Und ein Status in einem solchen Hotelbonusprogramm hilft auch dabei bis zu 100% zusätzliche Bonuspunkte zu erzielen.

Daran lässt sich erkennen, das es grundsätzlich für teure Zimmerpreise und einen loyalen Kunden, noch mehr Punkte gibt. Loyale Kunden definieren diese Bonusprogramme unterschiedlich. Oftmals sind hier zwischen 10 und 50 Übernachtungen pro Jahr erforderlich, um als Stammkunde gezählt zu werden. Und diese Übernachtungen müssen nicht in einem Hotel absolviert werden, sondern können auf beliebige Hotels der jeweils gleichen Hotelkette verteilt werden. Falls du übrigens eine Abkürzung suchst, um Stammkunde zu werden und weitere VIP-Vorteile zu erhalten, schau in meinem neusten Online-Kurs nach.

Wie lässt sich aus Punkten nun Gewinn erzielen?

Der eigentliche Nutzen von Punkten ist diese in Form von Freinächten in den jeweiligen Hotelbonusprogrammen einzulösen. Und so den Rabatt im Nachgang zu erhalten.

Der wahre Gewinn liegt jedoch in den sich daraus ergebenden Möglichkeiten. Denn diese Punkten können nicht nur in den günstigen Hotelmarken einer Hotelkette, sondern auch in den teuren Hotels des Luxussegments einlösen. Das liegt auch daran, dass trotz mittlerweile weit verbreiteter dynamischer Bepreisung, also dynamischen Punktewerten, die Hotels vereinfacht gesagt über feste Kategorien bepreist werden. Währenddessen gibt es bei bezahlten Hotelzimmern durchaus starke Schwankungen, abhängig von der Nachfrage. Und genau dieses Verhältnis von annähernd fixen Punktewerten für eine Übernachtung und teils außergewöhnlich hohen Preisen, variiert und kann zu eigenen Gunsten verwendet werden.

Was bedeutet das? Nun, angenommen du möchtest an Silvester in einem 5 Sterne Hotel am Times Square in New York übernachten, so müsstest du astronomische Zimmerpreise bezahlen, während die Punktewerte über das Jahr annähernd gleichmäßig konstant bleiben. Heißt also, mit einem geringen Einsatz von Punkten kann ein entsprechend hoher Gegenwert erzielt werden.

Fazit zu Hotelbonusprogrammen

Und genau diese Maximierung bei der Verwendung von Hotelbonuspunkten macht das Sammeln so attraktiv und lohnenswert. Stell dir also vor, du könntest in diversen Luxushotels weltweit mit einem Rabatt von 50% und mehr übernachten. Wie würde das für dich klingen? Deshalb nutze die Macht von Hotelbonusprogrammen.

Dominik

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