Chaos an Flughäfen zum Ferienstart (Herbst 2021)

Chaos an Flughäfen zum Ferienstart (Herbst 2021)

Es ist wieder soweit und in einigen Bundesländern beginnen die Herbstferien. Und viele zieht es nochmal in die Ferne und damit an Flughäfen. Gleichzeitig. Doch war damit zu rechnen? Immerhin noch mitten während der Corona-Pandemie? Anscheinend nicht, sofern man sich die aktuelle Lage an den Flughäfen in Berlin oder Frankfurt anschaut. Lange Menschenschlangen soweit das Auge reicht.

Es mache sich bemerkbar, dass aktuell viele geimpfte Menschen wieder in den Urlaub fliegen möchten. Daher ist auch weiterhin mit großem Andrang zu rechnen. So auch in Berlin wie heute Morgen. Lange Schlangen vor den Schaltern, verbunden mit erhöhten Wartezeiten.

Bilder eines Vielfliegers aus Berlin

In Frankfurt ist die Lage ähnlich, so wird für heute und morgen mit rund 130.000 Gästen am Flughafen gerechnet. Übrigens, vor Corona waren es in den Herbstferien pro Tag rund 220.000 Passagiere. Auch, wenn die aktuellen Zahlen deutlich niedriger sind, bedarf laut der Flughafengesellschaft Fraport ein solcher Andrang einer sorgfältigen Reisevorbereitung. Auch ein Verweis auf die derzeitigen Corona-Sonderregeln erklärt das ein wenig, rechtfertigt diese Situation jedoch nicht. Denn sowohl die Sonderregelungen als auch die Ferienzeit kommt schließlich nicht unerwartet. Genug Zeit also, sich mit erhöhter Kapazität auf diese Situation vorzubereiten.

Wichtig ist tagesaktuell vor Reiseantritt sich über die aktuellen Corona-Bedingungen auf Stand zu halten. So sind je nach Reiseziel ein aktueller Corona-Test und/oder ein Nachweis über eine Impfung erforderlich. Diese Dokumente sollten schnell vorzeigbar vorbereitet sein, um eine zügige Abfertigung zu gewährleisten. Dazu zählen auch die verschiedenen Einreiseanmeldungen (abhängig vom Reiseziel). Dennoch kann es derzeit zu längeren Wartezeiten kommen, da Engpässe an den Checkin-Schaltern und der Sicherheitskontrolle für einen Flaschenhals sorgen und es sich dort extrem staut. Solange die Flughafenbetreiber die Kapazitäten nicht angemessen erhöhen, sollten großzügige Anreisezeiten von mindesten 3 Stunden eingeplant werden, um einen Flug nicht zu verpassen.

Damit ihr in solch einem Fall nicht auf den Kosten und Aufwänden sitzen bleibt, ist ein Vielfliegerstatus sicherlich sinnvoll oder Alternativ ein Upgrade, um je nach Airline am Business oder First Class Schalter einchecken zu können und damit die ganz langen Warteschlangen umgehen zu können. Auch frühzeitiges Erscheinen ist gerade an den wenigen Schaltern der Ferienflieger grundsätzlich nicht verkehrt. Denn die Airlines sind angehalten die erforderlichen Corona-Testergebnisse und ggf. Impfdokumente zu prüfen. Auch ein Online-Checkin ist die richtige Wahl, um dem großen Chaos zu entkommen. Bei Linienflügen der Lufthansa kann das Gepäck dann an Selbstbedienungsschaltern aufgegeben werden, die weniger Andrang verzeichnen. Der Vorabend-Checkin ist ebenfalls eine gute Möglichkeit dem großen Andrang zu entkommen.

Dominik

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