Meilen sammeln mit Kreditkarte: Der Einsteiger-Guide für 2026

Meilen sammeln mit Kreditkarte: Der Einsteiger-Guide für 2026

Meilen sammeln mit Kreditkarte ist definitiv lohnenswerter, als durch Flüge selbst. Ich habe es sogar damals vor über 15 Jahren relativ schnell verstanden, als ich mit dem Meilengame angefangen habe. Meilen sammeln klang früher echt nach Vielflieger-Kram, nach Programmen, in denen man irgendwas verstehen muss. Dann habe ich angefangen, mich ernsthaft damit zu beschäftigen und es hat sich als eines der lohnendsten Dinge im Reisebereich herausgestellt, die ich je gemacht habe.

Dieser Guide hier ist für alle, die immer dachten: „Ich check das nicht.“ Ich erkläre dir, wie das Meilen sammeln mit Kreditkarte wirklich funktioniert, welche Karten in Deutschland relevant sind und wo die größten Hebel liegen. Denn immer noch schieben viele Menschen zu Unrecht Meilen & Vielfliegerprogramme in eine Ecke.

Auf einen Blick
Du musst kein Vielflieger sein
Die meisten Meilen sammelst du mit deinen Alltagsausgaben und nicht durch Fliegen.
Wie funktioniert es?
Mit der richtigen Kreditkarte zahlen. Jeden Euro Umsatz in Meilen oder Punkte verwandeln.
Die beste Karte für Einsteiger
American Express Gold Card, der günstige Einstieg ins Membership Rewards System mit bis zu 55.000 Punkten Willkommensbonus.
Der Payback-Turbo
Payback-Punkte lassen sich 1:1 zu Miles & More transferieren und oft mit bis zu 30% Bonus. Riesiger Hebel, den die meisten ignorieren.
Lohnt sich das?
Für jeden, der mindestens einmal im Jahr verreist und regelmäßige Ausgaben hat: eindeutig ja.

Wie sammle ich eigentlich Meilen mit einer Kreditkarte?

Das Prinzip dahinter ist simpel. Du zahlst mit deiner Kreditkarte und bekommst für jeden ausgegebenen Euro Punkte oder Meilen gutgeschrieben. Diese kannst du später für Prämienflüge, Upgrades oder Hotelübernachtungen einlösen.

Tägliche Tipps & Tricks zum Meilengame findest du auf Instagram und wöchentlich auf YouTube und allgemein austauschen über Reise-Tipps kannst du dich auch in der Travel-Insider Reise-Community!

Früher war Fliegen der einzige Weg, Meilen bei einer Airline zu sammeln. Das war vor allem ein Vorteil für Geschäftsreisende, die mehrmals pro Woche unterwegs waren und ihre Meilenkonten automatisch auffüllten. Heute funktioniert das anders. Und das ist der entscheidende Punkt:

  • Alltägliche Einkäufe: Supermarkt, Tankstelle, Online-Shop also alles, was du sowieso kaufst, sammelt Punkte.
  • Abos und Fixkosten: Netflix, Spotify, Handy, Strom, Versicherung, alle diese laufenden Kosten kannst du per Karte zahlen (teilweise Insider-Strategien der Academy vorausgesetzt).
  • Aktionen und Coupons: AMEX Offers, Payback Coupons, Partner-Aktionen. Hier holst du mit einem einzigen Einkauf manchmal mehr Meilen raus als mit einem Flug.
  • Miete und Überweisungen: Mit ein paar cleveren Umwegen lassen sich auch Fixkosten wie Miete für das Meilen sammeln nutzen, dazu mehr im Workshop (teilweise Insider-Strategien der Academy vorausgesetzt).
Dominik
Dominik

Ich sage das jedem, der neu ins Thema kommt: Du sammelst die meisten Meilen nicht beim Fliegen. Du sammelst sie beim Einkaufen, beim Tanken, beim Zahlen deiner monatlichen Abos. Die Kreditkarte ist das Werkzeug und deine Ausgaben sind der Treibstoff.

Die Kreditkarten zum Meilen sammeln in Deutschland

Der Markt ist übersichtlicher als in den USA, aber die wichtigen Karten sind da. Hier die relevanten Optionen:

Amex Gold CardAmex Platinum CardMiles & More Blue/Gold
Jahresgebühr240 Euro720 Euro66 Euro / 138 Euro
Punkte pro Euro1 MR1 MR0,5 Meilen (privat) / 1 Meile (Business)
Willkommensbonusbis zu 55.000 MRbis zu 85.000 MR1.000 bis 4.000 Meilen
Transferpartner10+ Airlines und Hotels (flexibel)10+ Airlines und Hotels (flexibel)Lufthansa-Gruppe + Star Alliance
LoungezugangPriority Pass (kostenlos)
Punkte verfallen?Nein (solange Karte aktiv)Nein (solange Karte aktiv)Nein (mit Meilenschutz)
Am besten fürEinsteiger, FlexibilityVielreisende, Lounge-NutzerLufthansa-Flieger, Europa/USA
Hinweis: Stand Mai 2026. Konditionen und Aktionen können sich ändern.

Sicherlich gibt es noch 1-2 weitere Alternativen, die sind aber meist nicht relevant für das deutsche Meilengame.

American Express Gold Card und Platinum Card

Miles & More ist das Herzstück des deutschen Meilengames. Der Grund liegt einmal an der Tatsache, dass eine Mitgliedschaft bei Miles & More kostenlos ist und dass sich gemeinsam mit Payback sämtliche Einkäufe

Der Grund liegt im Membership Rewards Programm: Du sammelst Punkte auf einem zentralen Konto und kannst sie dann flexibel zu verschiedenen Airline- und Hotelprogrammen transferieren. Du bist nicht von Anfang an auf Lufthansa oder eine andere Airline festgelegt.

Für 1 Euro Umsatz bekommst du 1 Membership Reward. Diese lassen sich – meist im Verhältnis 1:1 – in Meilen von Emirates, Qatar Airways, British Airways Avios, Flying Blue, Singapore Airlines und anderen umwandeln. Oder zu Hotelprogrammen wie Hilton Honors oder Marriott Bonvoy.

Ein weiterer großer Vorteil: Die Punkte verfallen nicht, solange du mindestens eine aktive Amex-Karte hast. Du kannst jahrelang sammeln und dann gezielt für eine konkrete Buchung einlösen.

Die Gold Card: Bester Einstieg

Die American Express Gold Card kostet 240 Euro pro Jahr und ist der logische erste Schritt für alle, die mit dem Meilengame anfangen wollen. Der aktuelle Willkommensbonus von bis zu 55.000 Membership Rewards übersteigt die Jahresgebühr im Gegenwert bereits mehrfach – vorausgesetzt, du löst sie sinnvoll ein.

Was ich empfehle: Beantrage die Karte während einer Aktionsphase, wenn der Bonus hoch ist. Und aktiviere direkt nach Erhalt den Punkte-Turbo für 15 Euro pro Jahr – damit sammelst du 1,5 MR pro Euro statt einem.

KURZÜBERBLICK
American Express Gold Card

Bester Einstieg ins Membership Rewards System

  • Bis zu 55.000 Punkte Willkommensbonus
  • 1 MR pro Euro Umsatz – flexibel zu Airlines und Hotels transferierbar
  • Punkte-Turbo für 15 Euro/Jahr: 1,5 MR pro Euro
  • 290 Euro Mobilitätsguthaben pro Jahr
  • 80 Euro Shoppingguthaben pro Jahr
  • Kostenlose Zusatzkarte – Umsätze zählen gemeinsam
Transparenz: Affiliate-Link. Wenn du darüber abschließt, erhalte ich ggf. eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Die Platinum Card: Für wer die Vorteile wirklich nutzt

Die American Express Platinum Card kostet 720 Euro pro Jahr. Das klingt viel – und ist es auch, wenn du die Karte nur zum Punktesammeln nutzt. Wenn du aber die enthaltenen Vorteile wirklich ausreizt, rechnet sie sich schnell:

  • 200 Euro Reiseguthaben pro Jahr
  • 150 Euro Restaurantguthaben pro Jahr
  • Kostenloser Priority Pass – Loungezugang weltweit für Haupt- und Zusatzkarte, plus je ein kostenloser Gast
  • Hotelstatus bei Hilton, Marriott, Radisson und weiteren
  • Mietwagenversicherung, Gepäckversicherung, Reise-Unfallversicherung

Wer regelmäßig fliegt, Lounges nutzt und Reiseguthaben sinnvoll einsetzt, holt aus der Platinum deutlich mehr raus als die Jahresgebühr kostet. Wer die Karte hauptsächlich wegen der Punkte beantragen will, ist mit der Gold Card besser bedient.

KURZÜBERBLICK
American Express Platinum Card

Für Vielreisende mit Lounge-Bedarf und maximalen Benefits

  • Bis zu 85.000 Punkte Willkommensbonus
  • Priority Pass – kostenloser Loungezugang für Haupt- und Zusatzkarte plus je 1 Gast
  • 200 Euro Reiseguthaben pro Jahr
  • 150 Euro Restaurantguthaben pro Jahr
  • Hotelstatus bei Hilton, Marriott, Radisson und weiteren
  • Mietwagen-, Gepäck- und Reiseversicherungen
Transparenz: Affiliate-Link. Wenn du darüber abschließt, erhalte ich ggf. eine Provision. Für dich ändert sich am Preis nichts.

Miles & More Kreditkarten: Für Lufthansa-Sammler

Neben American Express sind die Miles & More Kreditkarten der Deutschen Bank die zweite große Option in Deutschland. Hier sammelst du direkt Meilen im Vielfliegerprogramm von Lufthansa, SWISS, Austrian und den anderen Airlines der Lufthansa-Gruppe.

Das Verhältnis ist 2 Euro Umsatz = 1 Meile – also schlechter als bei Amex. Dafür bist du direkt im Programm, das für Flüge innerhalb Europas, Richtung USA und in die Lufthansa-Welt am direktesten ist.

Es gibt drei Varianten: Blue Card (66 Euro/Jahr), Gold Card (138 Euro/Jahr) und die MyFlex Card (kostenlos, aber ohne Meilenschutz und ohne Willkommensbonus – für das Meilen sammeln nicht empfehlenswert).

Die wichtigste Frage: Blue oder Gold? Für das reine Sammeln macht es keinen Unterschied – beide geben dir 0,5 Meilen pro Euro. Der Meilenschutz, der verhindert dass deine Meilen verfallen, ist bei beiden dabei. Der einzige echte Vorteil der Gold Card ist ein höherer Willkommensbonus bei Aktionen. Meine Empfehlung: Gold Card nehmen, Bonus mitnehmen, später auf Blue downgraden.

Für wen lohnen sich die Miles & More Karten am meisten? Für alle, die häufig mit Lufthansa oder Eurowings fliegen, in erster Linie europäische Strecken oder die USA im Blick haben und kein Interesse an Amex haben oder die Amex als Zweitkarte ergänzen wollen.

Payback: Der unterschätzte Meilen-Turbo

Die Payback-Karte, nach der du an der dm-Kasse gefragt wirst, ist im Meilengame deutlich mehr als ein nettes Bonus-Programm. Wer Meilen bei Miles & More sammelt, kommt an Payback nicht vorbei.

Der Grund: Payback-Punkte lassen sich 1:1 in Miles & More Meilen transferieren. Und mindestens zweimal pro Jahr gibt es eine Bonus-Aktion mit 25 bis 35 Prozent Extra-Meilen auf den Transfer. Das bedeutet: 4.000 Payback-Punkte werden zu 5.000 Meilen statt zu 4.000.

Dominik
Dominik

Payback wird von den meisten komplett unterschätzt. Wer Meilen bei Miles & More sammelt und Payback ignoriert, lässt einen riesigen Hebel liegen. Mit den richtigen Coupons holst du aus einem einzigen Einkauf mehr Meilen raus als aus einem Kurzstreckenflug.

Was Payback zusätzlich stark macht: die Coupons in der App. Mit den richtigen aktivierten Coupons bekommst du bei einem einzelnen Einkauf das Fünf- bis Zwanzigfache an Punkten. Wer zum Beispiel einen Airbnb-Gutschein über 250 Euro kauft und dabei einen 16-fach-Coupon aktiviert hat, sammelt mehr Meilen als mit zehn Kurzstreckenflügen. Das ist kein Witz.

Drei konkrete Tipps für Payback:

  • Coupons vor jedem Einkauf aktivieren. In der Payback-App oder im Browser-Bereich stehen immer aktuelle Angebote. Nicht vergessen.
  • Transfer zu Miles & More auf Aktionszeitraum warten. Nie außerhalb einer Bonus-Aktion transferieren. Das Timing kostet dich sonst 25 Prozent deiner Meilen.
  • Payback bei PayPal hinterlegen. Damit sammelst du auch überall dort, wo du mit PayPal zahlst und kein Payback-Terminal vorhanden ist.
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Erfahre, wie du Business und First Class zum Economy-Preis buchen kannst, ohne planlos Punkte zu sammeln oder teure Fehler zu machen.

  • Verstehe das Meilengame endlich einfach und strukturiert
  • Lerne die wichtigsten Hebel zum Meilen sammeln im Alltag
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  • Perfekt für Einsteiger und Fortgeschrittene, die cleverer reisen wollen

Die wichtigsten Tipps zum Meilen sammeln mit Kreditkarte

Immer mit der Kreditkarte zahlen

Das klingt offensichtlich, ist aber der Punkt, an dem die meisten scheitern. Die Meilenkarte muss die Standard-Karte für alle Euro-Ausgaben werden. Supermarkt, Tankstelle, Restaurant, Online-Shopping, Abos – alles darüber. Wer zwischendurch wieder zur Girocard greift, verschenkt Punkte.

Kreditkarte bei PayPal hinterlegen

American Express wird nicht überall akzeptiert – besonders kleinere Händler und Restaurants verzichten manchmal darauf, weil die Händlergebühren höher sind. Lösung: Amex als bevorzugtes Zahlungsmittel bei PayPal hinterlegen. Damit öffnest du deutlich mehr Akzeptanzstellen und sammelst trotzdem Membership Rewards.

Punkte-Turbo bei Amex aktivieren

Für 15 Euro pro Jahr bekommst du 1,5 statt 1 MR pro Euro – bis zu einem Jahresumsatz von 40.000 Euro. Das ergibt bis zu 20.000 Extrapunkte pro Jahr. Direkt nach Kartenerhalt aktivieren, telefonisch oder über das Online-Konto.

Alle laufenden Abos umstellen

Streaming, Software, Telefon, Strom, Versicherungen – einmal alle laufenden Zahlungen prüfen und die Amex dort als Zahlungsmittel eintragen. Das ist passives Meilen sammeln, das du einmalig einrichtest und dann läuft es von selbst.

Fixkosten mit Kreditkarte bezahlen

Gerade wenn es darum geht viele Meilen zu sammlen, ohne extra Geld auszugeben, bieten sich die Fixkosten wie z.B. Miete, Autofinanzierung, Strom oder Versicherungen an. Denn das summiert sich monatlich schnell auf über tausend Euro. Eine gute Möglichkeit, die viele ungenutzt liegen lassen. Dabei ist es mit den passenden Insider-Strategien aus der Academy möglich, damit zusätzlich zigtausende Meilen im Jahr zu sammeln.

AMEX Offers regelmäßig checken

In der Amex-App gibt es regelmäßig zeitlich begrenzte Rabatte und Bonuspunkte-Aktionen bei bestimmten Händlern. Nicht täglich, aber alle zwei Wochen einen Blick reinwerfen und relevante Angebote aktivieren. Einige dieser Aktionen liefern mehr Punkte als ein Monats-Kartenumsatz.

Den Willkommensbonus richtig timing

Die besten Aktionen bei Amex kommen ein bis dreimal pro Jahr. Wer nicht dringend sofort anfangen muss, wartet auf einen Aktionszeitraum mit hohem Willkommensbonus. Aber wer in den nächsten Monaten größere Ausgaben plant – Umzug, Technik, Urlaub, Möbel – sollte die Karte sofort beantragen und die Ausgaben für den Mindestumsatz nutzen.

Brauche ich Kreditkarten von Amex und Miles & More?

Nein, du musst nicht bei beiden anfangen. Du kannst auch nur mit einer Karte und einem Programm starten. Die Frage ist, welches Programm besser zu deinen Reiseplänen passt:

  • Miles & More: Das typische Programm zum Einstieg. Denn es ist erstens kostenlos und bei Europas Vielfliegerprogramm Nummer 1 kannst du im Alltag super viele Meilen sammeln. Dieses Potential ungenutzt zu lassen wäre sträflich.
  • Genauso auch Payback, das sich super in den Alltag integrieren lässt. Egal, ob beim Einkaufen oder beim Tanken, du kannst so im Jahr zehntausende Punkte sammeln und diese sogar 1:1 zu Miles & More übertragen.
  • Amex Membership Rewards: Erst wenn du die zuvor genannten beiden Programme im Alltag etabliert hast, macht es sinn sich einem weiteren Bonusprogramm zu widmen. Und gerade wenn du flexibel bleiben willst, kannst du die Membership Rewards Punkte zu verschiedenen Transfpartnern übertragen.
  • Beide zusammen: Wer alle drei Programme kombiniert und bei den Amex Kreditkarten jeweils den Turbo aktiviert, holt langfristig das Maximum raus. Aber eins nach dem anderen.

Wer mich direkt fragt: Ich würde immer zuerst mit Payback und Miles & More anfangen. Das Amex Membership Rewards Programm ist zwar flexibler, aber auch komplexer, gerade für Einsteiger. Und Amex Kreditkarten werden weltweit nicht überall akzeptiert. Daher würde ich mich nie ohne eine Mastercard aus dem Haus trauen.

Für wen lohnt sich Meilen sammeln mit Kreditkarte?

Für fast jeden, der gerne reist und regelmäßige Ausgaben hat. Du musst weder Vielflieger noch Geschäftsreisender sein. Du musst nur bereit sein, deine vorhandenen Ausgaben über die richtige Karte laufen zu lassen.

Es lohnt sich besonders, wenn du:

  • mindestens einmal im Jahr eine Reise planst
  • regelmäßige monatliche Fixkosten hast
  • Business oder First Class einmal erleben willst, ohne den vollen Preis zu zahlen
  • gelegentlich größere Ausgaben hast, die du per Kreditkarte zahlen könntest

Es lohnt sich weniger, wenn du fast ausschließlich bar zahlst oder keine Reisen planst.

Häufige Fragen zum Meilen sammeln mit Kreditkarte

Wann ist der beste Zeitpunkt, eine Meilenkreditkarte zu beantragen?

Entweder dann, wenn du in absehbarer Zeit größere Ausgaben vor dir hast und den Mindestumsatz für den Willkommensbonus damit erreichst. Oder dann, wenn der Anbieter gerade eine Aktionsphase mit besonders hohem Bonus hat. Beides zu kombinieren ist ideal.

Verfallen meine Meilen, wenn ich die Karte kündige?

Bei Miles & More verfallen deine Meilen, wenn deine Kreditkarte ohne aktive Karte im Programm ist. Bei Amex Membership Rewards verfallen die Punkte, wenn du deine letzte Amex-Karte kündigst. Deshalb: Immer zuerst Punkte transferieren, bevor du kündigst – oder eine andere Karte im Portfolio behalten.

Kann ich mit einer Meilenkreditkarte auch im Ausland zahlen?

Ja, aber Vorsicht: Die Amex Gold Card und Miles & More Kreditkarten haben Gebühren bei Zahlungen in Fremdwährungen (rund 2 Prozent). Auf Reisen außerhalb der Eurozone solltest du daher eine kostenlose Zweitkarte (Visa oder Mastercard) für Alltagszahlungen dabeihaben und die Meilenkarte nur für Euro-Buchungen nutzen.

Wie löse ich Membership Rewards am sinnvollsten ein?

Nie direkt als Rabatt beim Einkaufen – der Meilenwert beträgt dort oft nur 0,5 Cent pro Punkt. Transferiere die Punkte stattdessen zu einem Vielfliegerprogramm und nutze sie für Prämienflüge in der Business oder First Class. Dort erreichst du einen Gegenwert von 2 bis 4 Cent pro Punkt.

Lohnt sich Payback auch ohne Miles & More?

Kaum. Der große Wert von Payback liegt im 1:1-Transfer zu Miles & More und in den Bonus-Aktionen beim Transfer. Wer nur AMEX Membership Rewards sammelt, kann Payback getrost ignorieren.

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